Sendung vom Freitag, 5.10.2007 | 8.30 Uhr | SWR2
Aus der 4-teiligen Reihe:
Politkrimis (2)
Von Klaus Balzer
Es war der größte Bankenskandal der Nachkriegsgeschichte. Devisenspekulationen trieben 1974 das Kölner Bankhaus Herstatt in die Pleite, Tausende Anleger und Kleinsparer verloren ihr Geld. Selbst der Gerlingkonzern, der Anteile an der Bank hielt, geriet ins Trudeln. Mehr als zehn Jahre lang beschäftigte der Fall deutsche Gerichte; die Tagesschau berichtete live von Gläubigerversammlungen. Bis heute ist nicht geklärt, wer letztlich für die Pleite verantwortlich war. Iwan D. Herstatt, Besitzer der Bank, wurde verurteilt, ging ins Gefängnis, wurde rehabilitiert. Bis zu seinem Tod beteuerte er seine Unschuld. Die Herstatt-Pleite – ein Krimi wie aus dem Lehrbuch. (Teil 3 am 12. Oktober, Teil 4 am 19. Oktober, jeweils 8.30 Uhr)
Letzte Änderung am: 26.08.2007, 03.57 Uhr
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