Alzheimer lässt sich erkennen und hinauszögern
Sendung vom Mittwoch, 15.8.2007 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Jochen Paulus
Kleine Erinnerungsprobleme sind manchmal schon die ersten Vorboten von Alzheimer. "Leichte kognitive Beeinträchtigung" heißt das Phänomen, das zurzeit intensiv erforscht wird. Wer daran leidet, trägt ein mehrfach erhöhtes Risiko, binnen weniger Jahre dement zu werden. Immerhin jeder Sechste im Rentenalter ist betroffen. Neue psychologische Tests zeigen, wann Gefahr droht; bisherige Untersuchungen waren nur in der Lage, bereits manifeste Demenzen zu diagnostizieren.
Gleichzeitig wird immer klarer, dass speziell entwickelte Übungen den Ausbruch von Alzheimer zumindest hinauszögern können. So erkrankten in einer deutschen Langzeitstudie wesentlich weniger Menschen an Alzheimer, wenn sie bei einem Kombinationsprogramm aus Denksport und körperlichem Training mitmachten.
Letzte Änderung am: 02.07.2007, 17.15 Uhr