SENDETERMIN So, 12.8.2007 | 8.30 Uhr

SWR2 Wissen: Aula

Wir alle sind Afrikaner

Warum der Begriff "Rasse" sinnlos geworden ist.
Von Volker Sommer

Gesichter auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin

Gesichter auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin

Gerade in Zeiten der modernen Molekulargenetik sind die zahlreichen Versuche, Menschen nach bestimmten inneren und äußeren Merkmalen zu klassifizieren, äußerst umstritten. Es gibt viel zu viele Paradoxien, die signalisieren, dass alle Konzepte, die mit dem Begriff "Rasse" operieren, letztlich unsinnig sind. Warum etwa steht in genetischer Hinsicht ein dunkelhäutiger Aborigine einem Thailänder näher als einem ebenso dunkelhäutigen Bantu?

Und schließlich: Da Afrika als Wiege der Menschheit gilt, sind wir sowieso alle Nachbarn. Volker Sommer, Primatologe, Professor für evolutionäre Anthropologie am University College London, schildert die Thematik aus seiner Sicht.

Volker Sommer

Volker Sommer

Volker Sommer, geboren 1954; Studium der Biologie, Chemie und Theologie. 1986-88 Stipendiat der Humboldt-Stiftung; 1991-96 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Privatdozent für Anthropologie und Primatologie an der Universität Göttingen. Hat seither den Lehrstuhl für evolutionäre Anthropologie am University College in London inne. Er erforscht speziell das Sozialverhalten von Affen und Menschenaffen.

Bücher:

  • Die großen Menschenaffen; BLV.
  • Von Menschen und anderen Tieren; Hirzel-Verlag.
  • Die Affen- unsere wilde Verwandtschaft; Gruner&Jahr.
  • Das Grüne All. Ein Poem aus dem Regenwald; Radius-Verlag.


Stand: 11.07.2007, 16.25 Uhr

aus der Sendung vom

So, 12.8.2007 | 8.30 Uhr

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Wiederholung: Samstags von 9.30 bis 10.05 Uhr, 21:03 bis 21.30 Uhr und sonntags von 9.30 bis 10.03, 14.30 bis 15.05 Uhr in SWRinfo.