Sendung vom Samstag, 4.8.2007 | 8.30 Uhr | SWR2
Aus der 12-teiligen Reihe "Gottes Bilder - Warum wir glauben" (6)
Von Michael Stein
Die westliche Art zu leben breitet sich immer weiter aus. Unaufhaltsam ist sie dabei, mit ihren Wertmaßstäben den gesamten Globus zu überziehen. Da bleibt für religiöse Gedanken oft keine Zeit, kein Raum mehr. So lassen immer mehr Menschen ihren Glauben hinter sich - sie legen und lehnen ihn sehr bewusst ab, oder er kommt ihnen irgendwie abhanden.
Die Zahl der echten Atheisten ist dabei jedoch eher gering; viele Ungläubige bleiben ihr Leben lang trotzdem auf der Suche nach dem, woran sie glauben können, und viele von ihnen begegnen ihren gläubigen Mitmenschen - gleich welcher Religion - beinahe neidisch. Auch Agnostiker sind sich nicht so sicher, ob es nun eine höhere Macht gibt oder nicht. Es spielt für sie aber auch keine Rolle, weil der Mensch die Frage ohnehin nicht beantworten kann. Was können Gläubige, Zweifler und Ungläubige voneinander lernen, was haben sie sich zu sagen?
Letzte Änderung am: 24.06.2007, 03.40 Uhr
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