Sendung vom Mittwoch, 1.8.2007 | 8.30 Uhr | SWR2
Aus der 12-teiligen Reihe "Gottes Bilder - Warum wir glauben" (3)
Von Falk Fischer
Der Schöpfungsbericht der Bibel steht der Evolutionstheorie nach Darwin oder der Urknalltheorie der Physik scheinbar unversöhnlich entgegen. Während die Naturwissenschaft die Funktionszusammenhänge der beobachtbaren Natur zu erklären versucht, zielt die Religion auf eine Sinndeutung der Welt. Die Deutungsabsichten sind grundverschieden, beziehen sich nun mal aber auf ein und dieselbe Welt oder Natur.
Wie passt das zusammen? Kann heute überhaupt noch ein aufgeklärt denkender und naturwissenschaftlich gebildeter Mensch ernsthaft religiös sein? Lebenswissenschaftler, Bewusstseins- und Evolutionsforscher tun sich damit heute weit schwerer als Physiker, für die sogar die Vorstellung eines persönlichen Gottes inzwischen keinen unauflösbaren Widerspruch mehr zu den Naturgesetzen bedeutet.
Letzte Änderung am: 24.06.2007, 03.37 Uhr
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