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Radio im SWR

SWR2 Wissen Maos Tod und Chinas Aufbruch

Politische Richtungskämpfe im neuen Reich der Mitte

Sendung vom Dienstag, 29.8.2006 | 8.30 Uhr | SWR2

Von Immo Sennewald

Chinesischer Polizist vor Mao-Portrait

Am 9. September 1976 starb Mao Zedong. Seinem Tod folgten Machtkämpfe zwischen der so genannten "Viererbande" und gemäßigten Kommunisten. Die Gemäßigten setzten sich durch, die Vier - unter ihnen Maos Frau Jiang Qing - landeten im Gefängnis. Zum starken Mann wurde Deng Hsiao Ping; er stellte die Weichen für Chinas ökonomischen Aufbruch, für die Öffnung der Märkte im Innern und zum Weltmarkt.

Was Mao mit seiner totalitären Herrschaft nicht erreicht hatte - Chinas Aufstieg zur Weltmacht -, ist nun eingetreten: Das Land hat Frankreich von Platz vier der Wirtschaftsnationen verdrängt. Maos Prophezeiung vom Sieg des Kapitalismus nach dem Ende seiner "Kulturrevolution" hat sich erfüllt. Was aber wurde aus der Kulturrevolution und ihren Zielen? Wohin ist China aufgebrochen, wohin führt der Weg 30 Jahre nach Maos Tod?

Letzte Änderung am: 27.10.2006, 00.49 Uhr

Sendung Wissen montags bis samstags, 8.30 bis 9.00 Uhr, sonn- und feiertags: SWR2 Wissen-Aula

Wiederholung: samstags von 21:03 bis 21.30 Uhr und sonntags von 14.32 bis 14.58 Uhr in SWR Info.

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