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Kein Krieg um Koltan. Geologen arbeiten für Frieden im Kongo. Von Bettina Rühl. Ungezählte bewaffnete Gruppen kämpfen im Osten der Demokratischen Republik Kongo um lukrative Bodenschätze. Vor allem um Koltan, Kassiterit und Wolfram, die z.B. für den Bau von Handys und Computern benötigt werden - und um Gold. Durch Zwangsgelder, die sie Bergleuten abpressen, finanzieren diese Milizen ihre Kriege und Gräueltaten. Doch Anfang 2012 tritt in den USA ein Gesetz in Kraft, das den Handel mit Mineralien aus Konfliktregionen verbietet. Die kongolesische Regierung hat mit deutschen Geologen jetzt u.a. ein System für die Zertifizierung von Erzen entwickelt. Dadurch wird nachweisbar, ob Rohstoffe aus Konfliktgebieten stammen - ein wichtiger Schritt hin zu einem möglichen Frieden im Kongo.