Sendung vom Dienstag, 24.1. | 7.07 Uhr | SWR2
Kampf gegen Rechtsextremismus: "In der öffentlichen Wahrnehmung sind wir zur Tagesordnung übergegangen".
Baden-Baden: Der Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz, Prälat Karl Jüsten, hält eine breitere zivilgesellschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Rechtsextremismus für notwendig. Zwar gebe es bereits viele zivilgesellschaftliche Initiativen, es könne aber durchaus mehr gemacht werden. Es sei eine der bedrückendsten Erfahrungen, dass der Antisemitismus wieder hoffähig geworden sei, dem müsse entschieden begegnet werden, sagte Jüsten im Südwestrundfunk (SWR). In Bezug auf die umstrittene Demokratie-Klausel, die Initiativen unterschreiben müssen, um an staatliche Fördergelder zu kommen, sagte Jüsten, davon halte man in der katholischen Kirche nicht sehr viel. Es handle sich um ein unnötiges Misstrauen, da die Initiativen, die die Projekte durchführten, den staatlichen Stellen bekannt seien.
Letzte Änderung am: 24.01.2012, 06.03 Uhr