Sendung vom Montag, 30.1. | 17.05 Uhr | SWR2
Wie steht's um die deutschen Dialekte?
Es diskutieren:
Prof. Dr. Karl-Heinz Göttert, Germanist, Köln
Prof. Dr. Michael Lentz, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, Berlin/Leipzig
Prof. Dr. Heike Wiese, Germanistin, Berlin/Potsdam
Gesprächsleitung: Burkhard Müller-Ullrich
Es geht immer wieder auf und ab: Mal warnen Forscher vor dem Aussterben der Mundarten, dann kommt wieder eine Heimatwelle. Aber insgesamt sind die tiefen Dialekte auf dem Rückzug in Stadt und Land, was bleibt, ist allenfalls ein Zungenschlag. Doch auch so hat die deutsche Sprache zwischen Waterkant und Alpen noch mehr Unterschiede zu bieten als manche andere. Soll man, kann man diese Vielfalt bewusst pflegen? Oder muss man die Durchsetzung von Hochdeutsch als Gewinn betrachten? Ist Dialekt ein Zeichen für Bildungsmangel oder für besonderes Sprachbewusstsein? Und wodurch ändert sich die Wahrnehmung der Mundarten?
Buch-Tipp:
Karl-Heinz Göttert: Alles außer Hochdeutsch. Ein Streifzug durch unsere Dialekte. Ullstein, 384 Seiten, € 19,99
Letzte Änderung am: 31.01.2012, 09.40 Uhr