Sendung vom Donnerstag, 12.1. | 17.05 Uhr | SWR2
Ein Mormone will ins Weiße Haus
Es diskutieren:
Sebastian Emling, Amerikanist und Religionswissenschaftler, Universität Heidelberg
Prof. Dr. Michael Hochgeschwender, Amerika-Institut, Universität München
Dr. Christian Lammert, John F. Kennedy Institut, Freie Universität Berlin
Gesprächsleitung: Matthias Heger
Ein knapper Sieg in Iowa und am Dienstag der klare Erfolg in New Hampshire. Mitt Romney gilt nach diesen ersten Vorwahlen als Favorit im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. Aber der 64-jährige Ex-Gouverneur von Massachusetts hat ein schwer kalkulierbares Problem. Er gehört zur Kirche der Mormonen, den Heiligen der letzten Tage. Eine Glaubensgemeinschaft, die selbst in der bunten Religionslandschaft Amerikas Misstrauen erzeugt. Wie schwer wiegt das auf Romneys Weg zum Herausforderer von Präsident Barack Obama? Welchen Einfluss haben die Mormonen in Amerika und droht mit Romney, nach George W. Bush Junior, wieder ein religiöser Fundamentalist an der Spitze der Supermacht USA?
Letzte Änderung am: 13.01.2012, 09.53 Uhr