Sendung vom Freitag, 6.1. | 17.05 Uhr | SWR2
Wie wir die Welt zu fassen versuchen
Es diskutieren:
Prof. Dr. Dirk Baecker, Soziologe, Zeppelin University Friedrichshafen
Wolf Lotter, Autor und Journalist, Hamburg
Prof. Dr. Birger Priddat, Wirtschaftsphilosoph, Universität Witten/Herdecke
Gesprächsleitung: Karsten Umlauf
Banker und Anlageexperten zitieren jetzt gerne wieder Goethe: „Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles“. Oder an der Immobilie. Aus Angst, durch die Finanz- und Spekulationswirren das Vermögen zu verlieren, investieren viele in Handfestes. Oder ist die Suche nach „bleibenden Werten“ Ausdruck einer tiefer gehenden Verunsicherung? Brauchen wir Dinge, die wir anfassen können wie das Kunstwerk im Wohnzimmer, die handgenähten Lederstiefel oder den Spaten in der Hand, um die abstrakte Welt besser zu begreifen? Um uns dem „echten, wahrhaftigen“ Leben zu nähern? Oder zumindest das sichere Gefühl zu bekommen, dass es so etwas gäbe?
Letzte Änderung am: 09.01.2012, 10.01 Uhr