Sendung vom Mittwoch, 9.11.2011 | 17.05 Uhr | SWR2
Wie die Astrophysik unser Weltbild verändert
Es diskutieren:
Prof. Dr. Hans Joachim Blome, Luft- und Raumfahrttechniker, FH Aachen
Prof. Dr. Bruno Deiss, Astrophysiker und Direktor des Physikalischen Vereins Frankfurt
Prof. Dr. Wolfgang Rhode, Astrophysiker und Philosoph, Universität Dortmund
Gesprächsleitung: Michael Köhler
Wie alles anfing, scheint beantwortet, wie alles endet, nicht. Entspricht dem Urknall ein Ur-Ende? Die moderne Astrophysik weiß, dass sich das Universum ausdehnt. Allerdings treibt der Kosmos viel schneller auseinander als bislang angenommen. Verantwortlich dafür sei "dunkle Energie", sagen Wissenschaftler, eine Art Spuk im Universum, der dazu führt, dass sich das All immer schneller ausdehnt. Erkenntnisse, die unsere Vorstellungskraft sprengen und Schwindelgefühle erregen. Für Albert Einstein war das All noch ruhend und ewig. Nun lehrt die neue Physik etwas ganz anderes. Stehen wir vor einer ähnlichen Korrektur unseres Weltbilds wie zu Keplers oder Galileis Zeiten?
Letzte Änderung am: 10.11.2011, 10.06 Uhr