Sendung vom Mittwoch, 20.4.2011 | 17.05 Uhr | SWR2
Führt "Social Business" zu einer gerechten Welt?
Es diskutieren:
Prof. Dr. Helmut K. Anheier, Hertie School of Governance, Berlin
Kerstin Humberg, Journalistin, Hamburg
Peter Spiegel, Geschäftsführer des "Genisis Institute", Berlin
Gesprächsleitung: Gábor Paál
Der Idee geht auf Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus zurück: Unternehmen zu gründen, die nicht primär an ihre Gewinne denken, sondern daran, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Die den Ärmsten Zugang zu Trinkwasser ermöglichen oder Behinderte in die Arbeitswelt integrieren - aber immer auf auf einer unternehmerischen Grundlage, nie als karitative Wohltat. Wer Social Business betreibt, soll durchaus Gewinne erwirtschaften - sie aber immer reinvestieren. Yunus und seine Grameen Bank haben bereits mit mehreren internationalen Konzernen wie Danone und BASF Social-Business-Projekte in Bangladesh ins Leben gerufen. Weltweit entstehen nun ähnliche Initiativen, um das gleiche Modell auch in Industriestaaten zu etablieren. Ist Social Business die bessere Entwicklungshilfe? Gar die Wirtschaftsform der Zukunft?
Buch-Tipp:
Franz Alt / Peter Spiegel. Gute Geschäfte. Humane Marktwirtschaft als Ausweg aus der Krise. Aufbau Verlag 2009, 16,95 Euro
Letzte Änderung am: 21.04.2011, 10.00 Uhr
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