Warum haben Tiere eine therapeutische Wirkung?
Sendung vom Dienstag, 10.8.2010 | 17.05 Uhr | SWR2
Es diskutieren:
Prof. Dr. Erwin Breitenbach, Rehabilitationspsychologe, Humboldt-Universität, Berlin
Dr. Carola Otterstedt, Kulturwissenschaftlerin / Verhaltensforscherin, Stiftung "Bündnis Mensch und Tier", München
Dr. Josefine Heckhausen-Reinartz, Tierärztin, "Tiere als therapeutische Begleiter" e.V., Jülich
Moderation: Ulrike Till
Manchmal sind Tiere die besten Therapeuten: Kinder mit Sprachproblemen machen verblüffende Fortschritte, wenn ein Hund beim Üben dabei ist. Menschen mit Behinderung blühen auf, sobald sie im Sattel sitzen. Und verwirrte, ängstliche Alte werden oft ruhig und gelöst, wenn man ihnen ein Kaninchen auf den Schoß setzt. Auch bei Schlaganfallpatienten und aggressiven Jugendlichen verzeichnet die "tiergestützte Intervention" Erfolge. Warum führt die Nähe von Tieren bei Menschen zu positiven Veränderungen? Und wie geht es dabei den tierischen Therapeuten – leidet der Delfin im Trainingsbecken?
Letzte Änderung am: 07.08.2010, 04.32 Uhr