Sendung vom Donnerstag, 11.2.2010 | 17.05 Uhr | SWR2
Der Medien-Hype um die 17jährige Schriftstellerin Helene Hegemann
Es diskutieren:
Georg Diez, Feuilletonist, Berlin
Andrea Hünniger, Jungautorin und Reporterin, Zürich
Iris Radisch, Literaturkritikerin, "Die Zeit", Hamburg
Moderation: Michael Köhler
Der Debütroman von Helene Hegemann über die 16jährige Mifti, die einen kulturschaffenden Vater hat, Drogen nimmt, die Schule verweigert und den gesellschaftlichen Konventionen entflieht, beschäftigt seit Wochen die deutschen Feuilletons. Erst wurde die minderjährige Autorin in ganzseitigen Beiträgen gefeiert – wegen ihrer rasanten Sprache, mit der sie das Lebensgefühl einer wohlstandserschöpften Jugend beschreibt. Jetzt, seit bekannt ist, dass die Autorin sich in ihrem Buch auch fremder Texte bedient hat, geht es um die Frage: Zitat oder Plagiat. Gleichzeitig stürmt "Axolotl.Roadkill" die Bestseller-Listen. Was ist dran an diesem Erstlingsroman? Ist das Leben, das im "Dahinschimmeln" nach Sinn sucht, eine Zustandsbeschreibung junger Menschen in Berlin?
Buch-Tipp:
Helene Hegemann: Axolotl Roadkill, Ullstein Verlag (Januar 2010), 14,95 Euro
Letzte Änderung am: 10.02.2010, 17.47 Uhr
Der SWR ist Mitglied der ARD ![]()
Sitemap | Impressum | Datenschutz | © SWR