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Alles andere als ein Kinderspiel

Hinter den Kulissen des Kinderkonzerts "Till Eulenspiegels lustige Streiche"

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Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg gibt sein letztes Kinderkonzert der Spielzeit – und auch ein ganz besonderes: Die Puppenspielerin Heidrun Warmuth hat extra für dieses Konzert eine Puppe entworfen und gebaut, die zwischen einzelnen Orchesterpassagen die Geschichte von Till Eulenspiegel erzählt. Studierende der Uni Freiburg und des Studiengangs "KulturMediaTechnologie" in Karlsruhe zeichnen das Konzert mit mehreren Kameras auf. Die Musikregie übernimmt dabei Felix Jakumeit; er leistet sein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kultur beim SWR Sinfonieorchester. Er zeigt uns, wieviel Arbeit hinter einem solchen Projekt steckt.

Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg gibt sein letztes Kinderkonzert der Spielzeit – und auch ein ganz besonderes: Die Puppenspielerin Heidrun Warmuth hat extra für dieses Konzert eine Puppe entworfen und gebaut, die zwischen einzelnen Orchesterpassagen die Geschichte von Till Eulenspiegel erzählt. Studierende der Uni Freiburg und des Studiengangs "KulturMediaTechnologie" in Karlsruhe zeichnen das Konzert mit mehreren Kameras auf. Die Musikregie übernimmt dabei Felix Jakumeit; er leistet sein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kultur beim SWR Sinfonieorchester. Er zeigt uns, wieviel Arbeit hinter einem solchen Projekt steckt.

Die Kameras zeigen Bilder der Puppenspielerin auf einer großen Leinwand über dem Orchester, damit auch die Kinder in der letzten Reihe die Puppe gut sehen können.

Kamerafrau Jacqueline Grundig: Sie fängt die Bilder auf und bringt sie, während das Orchester spielt, auf die Leinwand.

Anna Paules, Erik Brauer und Felix Jakumeit (v. l.) bilden zusammen die Musikregie beim Kinderkonzert. Jetzt nochmal eine ausführliche Regiebesprechung: Wo wird welches Instrument wann auf der Leinwand gezeigt?

Bevor es richtig losgeht, musste natürlich fleißig geübt werden. Da das Orchester im Vorfeld nicht immer da war, halfen Schilder den Kameraleuten, um zu wissen, wo sich die einzelnen Instrumente später befinden würden. Die Abkürzung "Pos. 1" steht für die erste Posaune.

12.10 Uhr: Der Saal des Freiburger Konzerthauses füllt sich. Ganz besonders: In den Reihen sitzen außer den Lehrern nur Kinder – ein eher ungewöhnliches Publikum für die Musiker.

So sieht das Ganze dann bei der Aufführung aus. Hier wird gerade ein Fagottspieler auf der Leinwand gezeigt – ihn im Orchester zu entdecken, ist nicht ganz einfach.

Erik (im blauen Shirt) hat eine Partitur des Stücks vor sich, in der er sich markiert hat, wo die Kameraeinstellung wechseln soll. Felix (ganz oben im Bild) ist dafür zuständig, welche Einstellung die Kamera vornimmt und gibt die nächste Position der jeweiligen Kamera per Funk durch.

Die letzten Takte, die letzte Einstellung – es ist geschafft! Die Kinder applaudieren und bringen das Konzerthaus zum Beben. Erleichterung macht sich breit, auch bei den Musikregisseuren, es war schließlich eine anstrengende Woche mit vielen 'Trockenproben' und Regiebesprechung. Es riecht nach einem Erfolg, scheint uns Till zu signalisieren.

Stand: 13.07.2012, 11.41 Uhr

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