Duo Luna Tic - Olli und Claire spielen sich durch ein amüsantes Klavierakrobatikliederkabarett. Von der Internetanzeige über die Universumsbestellung bis zum schlichten Warten auf das Schicksal versuchen sie sich mit allen möglichen und unmöglichen Strategien auf die berühmte Wolke 7 zu befördern. Und das Klavier rollt mit. Ein Duo - immer noch solo - das so gerne achthändig spielen würde.
Stefan Waghubinger (Goldener Stuttgarter Besen 2011) ist Österreicher, lebt aber seit 20 Jahren in Deutschland. Deshalb betreibt er österreichisches Jammern und Nörgeln inzwischen mit deutscher Gründlichkeit. Er entführt in eine abgründige Gedankenwelt, in der man nie sicher sein kann, ob sie ernst gemeint ist oder nicht: Von Benjamin Blümchen im Schlafzimmer, über die ultimative Lösung der Klimakatastrophe bis zur Nahtoderfahrung beim Zahnarzt - niemand scheitert schöner am Leben.
Das Trio Nordkvark mit seinen Bühnen-Alter-Egos "Aki", "Mika" - als Hommage an die Brüder Kaurismäki - und "Makki" singen als liebeskranke Lappländer wunderbar traurig von den Weiten der Tundra, dem finnischen Mond und eiskalten Fischstäbchen.
Höppner, Niggemeier und Porath sind Botschafter des etwas anderen Geschmacks, die ihr Publikum mit ihrer absurden, melancholischen Komik einen ganzen Abend lang zu fesseln vermögen.
Ganes, dahinter stecken die Schwestern Elisabeth und Marlene Schuen und ihre Cousine Maria Moling. Die drei Musikerinnen stammen aus den Dolomiten, dort sind sie abgeschieden vom Rest der Welt in einem kleinen Dorf aufgewachsen, ihre Kindheit war geprägt von Flusshexen und anderen Naturgeistern. Die drei gehören zu den wenigen tausend Menschen auf der Welt, die mit der ladinischen Sprache groß geworden sind. Ladinisch sind auch die Texte ihrer hochemotionalen Lieder. Jetzt haben sie ihr zweites Album "mai guai" herausgebracht, mit dem Ganes auch auf Tournee geht.
Sebastian Pufpaff heißt wirklich so und nach eigenen Angaben brachte ihn sein Nachname zur Comedy: "Ich habe die seriöse Schiene ausprobiert, doch der Nachname war stärker und hat mich ziemlich schnell in die Welt des Humors entführt". Pufpaff wird als George Clooney des Kabaretts bezeichnet. "Mit eloquenter Schnauze und geschniegelter Unbedarftheit entwickelt er immer neue Blickwinkel auf eine verrückte Welt da draußen", so die Presse. Na denn viel Spaß!
Thomas C. Breuer lebt nach über 20 Jahren Aufenthalt in Heidelberg jetzt als freier Schriftsteller in Rottweil. Thomas C. Breuer ist ein Wortakrobat. Er geht mit Sprache um wie kein Zweiter, beherrscht viele Dialekte; seine Wortspiele und -verdrehungen sind tiefsinnig, witzig und lassen dem Publikum die Chance, ihm gedanklich um so manche Ecke zu folgen. In seinem neuen Programm "Günschtig" feiert Breuer zusammen mit Baden-Württemberg Geburtstag: 60 Jahre Ba-Wü, 60 Jahre Thomas C. Breuer.
Philipp "Scharri" Scharrenberg stellt sich auf seiner Webseite so vor: Frei nach dem Motto "Sprache macht Spaß" serviert Scharri Gereimtes nach Maß. Mal satirisch, mal lyrisch in vielen Stilen. Scharri kommt aus der Poetry Slam-Bewegung, doch auch Kleinkunstbühnen und Literaturfestivals sind ihm nicht fremd. Ein Auftritt von Scharri - das ist Rap, das ist Leidenschaft, das ist hohe Sprachkunst.
Die eine ist klein und niedlich, die andere ist riesengroß. Schlechte Voraussetzungen, wenn man ein Musicalstar werden möchte. Doch Caroline Athanasiadis und Gudrun Nikodem-Eichenhardt haben es dennoch geschafft: Sie stehen regelmäßig in Wien auf der Musicalbühne. Als "Kernölamazonen" haben sie jetzt ein Musikkabarett-Duo gegründet. Ihr Motto: Liebe und Kernöl verbreiten! Und das tun sie mit kräftigem Augenzwinkern, geballter Bühnenpräsenz und südländischem Charme.
Sigmund von Treiber alias Chin Meyer ist der Anwalt des kleinen Mannes, der Robin Hood der voll besteuerten Bürger. Als Steuerfahnder rückt er dem finanziellen Jetset zu Leibe und erläutert dabei die komplexen Zusammenhänge der Finanzwelt. Zum Beispiel: Der Kampf gegen das Kapital ist nur mit viel Kapital zu gewinnen. Oder: Sind wir nicht alle ein bisschen Bank? Her mit dem Rettungsschirm. Chin Meyer als Steuerfahnder: hochgefährlich!
Lars Reichow ist in Mainz-Mombach geboren und somit ein echter Meenzer. Beim Studio-Brettl stellte Lars Reichow sein brandneues Programm "Goldfinger" vor.
Herbert Knebelheißt die satirische Kunstfigur des Kabarettisten Uwe Lyko, in der das Ruhrgebiet zu sich selber kommt. In der kleinbürgerlichen Ordnung des Herbert Knebel steckt der Keim des Chaos wie sonst nirgendwo. Na dann: viel Spaß!
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