Kann Demokratie exportiert werden? "Promoting Democracy and Peace", so lautete die Überschrift von Ronald Reagans Westminster Speech aus dem Jahr 1982. Das war die Geburtsstunde eines neuen Feldes westlicher Außenpolitik: Demokratieförderung. Die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus hat diesem Konzept einen weiteren Schub gegeben. Die Schauplätze sind die Ukraine, Georgien, der Irak oder Afghanistan. Doch was ist das Ziel: demokratische Institutionen zu entwickeln? Oder Regierungen auf einen prowestlichen Kurs zu bringen?