Reinheitsgebote im Jazz (4)
Sendung vom Donnerstag, 22.7.2010 | 9.05 Uhr | SWR2
mit Julia Neupert
"Jazz ist nicht, was Du machst, sondern wie Du es tust." Von dem Pianisten Fats Waller stammt diese so einfache wie bestechende Definition. Ganz bewusst ist es eine Definition ohne Definitives, eine Definition, deren Interpretationsmöglichkeiten unendlich scheinen. Was genau ist hier erlaubt und was nicht? Darüber stritt man sich schon vor über 100 Jahren und auch darüber, wer den Jazz rechtmäßig ausüben dürfe und wer nicht. Die Antworten darauf variieren bis heute stark und zeigen, dass der Jazz, seine Vertreter und sein Publikum gar nicht immer so tolerant sind wie oft vermutet wird.
Emilia Giuliani:
Capriccio für Gitarre
Siegfried Schwab (Gitarre)
Ken Vandermark:
„Accident Happening“
The Vandermark 5
Miles Davis:
“So What”
Miles Davis
John Coltrane
Julian Cannonball Adderly
Bill Evans
John Coltrane:
“Giant Steps”
John Coltrane
Tommy Flanagan
Paul Chambers
Art Taylor
Steve Reich:
„Come Out“
Steve Reich
Ornette Coleman:
“Free Jazz”
Ornette Coleman Double Quartet
Cecil Taylor:
“With (Exit)”
Cecil Taylor
Bill Dixon
Jimmy Lyons
Henry Grimes
Alan Silva
Andrew Cyrille
Traditional:
“Down by the Riverside”
Albert Ayler
Call Cobbs Jr
Henry Grimes
Artgur „Sonny“ Murray
Traditional:
„Burungkaka“
Albert Mangelsdorff Quintett
Peter Brötzmann:
„Machine Gun“
Peter Brötzmann
Sven-Ake Johansson
Peter Kowald
Willem Breuker
Fred van Hove
Evan Parker
Buschi Niebergall
Han Bennink
Traditional:
„Kiekbusch“
Zentralquartett
Ken Vandermark:
„Ground”
The Vandermark 5
Letzte Änderung am: 13.06.2010, 04.08 Uhr
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