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SENDETERMIN Mo, 21.1.2013 | 9:05 Uhr | SWR2

SWR2 Musikstunde Erik Satie oder Die musikalische Erfindung der Moderne (1)

mit Wolfgang Scherer

Das Konzert der Moderne begann im Paris der Cabarets, der Music-Halls, der Cafés, zwischen Kino und Grammofon, zwischen transatlantischem Jazz, Revue und Chanson. Erik Satie hat zu diesem Spektakel der Medien und Künste die Hintergrundmusik komponiert. Diskret, charmant, leicht. Eine Musik "ohne Sauce", ohne den Bürokratismus der Sonatensatzform, ohne die Demokratur der Zwölftonreihe. Eine Musik, die man sich "endlich anhören kann, ohne den Kopf in die Hände zu nehmen". Die Musikgeschichte kannte Satie lange Jahre nur als eine skurrile Figur am Rande. Es waren vor allem Milhaud, Cage und Feldman, die Satie's Werk als zentralen Bezugspunkt der Moderne entdeckten. In fünf Versuchen geht die Musikstunde dieser Entdeckung nach.


Musiktitel:

Emilia Giuliani:
Capriccio für Gitarre
Siegfried Schwab (Gitarre)
Erik Satie:
"Petite Ouverture à danser"
Steffen Schleiermacher (Klavier)
Erik Satie:
"Gnossienne" Nr. 1
Alexandre Tharaud, Klavier
Anonymus:
"Ich hab zu Haus a Odeon"
Herrmann Leopoldi
Anonymus:
"Sensation Jazz"
The All Star Trio
Erik Satie:
"Poudre d'or"
Alexandre Tharaud (Klavier)
Erik Satie:
"Le Picadilly"
Alexandre Tharaud (Klavier)
Erik Satie:
Trois Morceau en forme de poire,
pour piano à quatre mains
Alexandre Tharaud und Eric LeSage
Erik Satie:
Gnossienes Nr. 5 und Nr. 6
Katia Lebeque (Klavier)


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