Englischsprachige Schriftsteller zwischen Bangladesh und Baltimore
Sendung vom Dienstag, 15.11.2011 | 22.05 Uhr | SWR2
Von Johannes Kaiser

Die britische Autorin Monica Ali
"Zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen ist ein gutes Training, um Schriftsteller zu werden, weil es einen dazu bringt, sehr genau zu beobachten."
In den letzten zwei Jahrzehnten ist eine neue Generation englischsprachiger Schriftsteller aufgekommen, die zwischen westlichen und östlichen Kulturen aufwuchs. Sie sind keine ausgebeuteten Einwanderer, sondern gut ausgebildete Mittelschichtler. Manche von ihnen sind in Großbritannien oder in den USA perfekt integriert.
Andere waren es - und sind dennoch nach Indien oder Bangladesch zurückgekehrt. In ihren Geschichten und Romanen erkunden sie eine doppelte Identität, spüren soziale, ethnische, emotionale Erschütterungen auf und schaffen eine Literatur, die es vorher nicht gegeben hat.
Letzte Änderung am: 15.11.2011, 12.35 Uhr