Sendung vom Montag, 4.7.2011 | 10.05 Uhr | SWR2
Tsafrir Cohen kämpft für Menschenrechte in Palästina und Israel
Von Beate Hinrichs
Sein Nachname ist unter Juden häufig, sagt Tsafrir Cohen, etwa so wie Schmidt typisch deutsch ist. Seine arabischen Freunde stört sein Jüdischsein nicht - sie scherzen, er sei der einzige Cohen in den besetzten Palästinensergebieten, der kein jüdischer Siedler sei. Stattdessen unterstützt er für die Frankfurter Hilfsorganisation Medico International palästinensische und israelische Menschenrechtsaktivisten. "Paradoxe Hoffnung" nennt Tsafrir Cohen seine Arbeit für einen Teil der Welt, in dem Dialog oft unmöglich scheint.
Letzte Änderung am: 05.07.2011, 09.46 Uhr