Kriminalfälle des Richters Di, alten chinesischen Originalquellen entnommen. Nach dem gleichnamigen Roman von Robert van Gulik
Sendung vom Freitag, 9.3. | 22.03 Uhr | SWR2
Aus dem Englischen von Klaus Schomburg
Hörspielbearbeitung: Heiko Daniels
Regie: Götz Fritsch
(Produktion: SWR/ HR 2011 - Ursendung)
Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: www.swr2.de/hoerspiel
Länge: 57 Minuten
China im 7. Jahrhundert: Richter Di ist eine historische Figur dieser Zeit. Als Bezirksrichter wirkt er in verschiedenen Distrikten des Reiches und wird mit seinen Gehilfen Tao Gan und Qiao Tai auf Geheiß des Großen Rates in die südchinesische Hafenstadt Kanton geschickt. Unter dem Vorwand, Einsicht in den Außenhandel gewinnen zu wollen, untersuchen sie das Verschwinden
des Zensors Lu, treibende politische Kraft am Hof und zuletzt mit Ermittlungen im arabischen Milieu Kantons betraut. In einem schwierigen Ermittlungsverfahren tastet sich Richter Di an die Hintergründe zweier Verschwörungen heran: während arabische Handelsorganisationen unter der Leitung des Bagdader Kaufmanns Mansur die Plünderung bzw. Zerstörung der Stadt planen, dient ihr Vorhaben der Kaiserinclique als wohlkalkulierte Deckung der eigenen Machterweiterung. Aus dem Hintergrund der politischen Intrigen treten jedoch die persönlichen Beweggründe tragischer Liebender hervor, und Richter Di braucht all seine Intuition, um den Mörder des Zensors zu finden. Oder war es eine Mörderin?
Robert van Gulik, geboren 1910 in den Niederlanden, war Diplomat im Fernen Osten, Sprachwissenschaftler, Maler und Schriftsteller. Sein Richter Di gilt als das fernöstliche Pendant zu Sherlock Holmes. Van Gulik starb 1967 in Den Haag.
Letzte Änderung am: 01.03.2012, 16.03 Uhr