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Sechs Beispiele aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz präsentieren den Wald als kulturgeschichtliches Phänomen, als ökologischen Schutzraum und als inspirierendes Motiv für Dichtung und Malerei.

Im Wald stehen die Bäume, dort leben Hirsch und Reh, ruft der Kuckuck und klopft der Specht. Der Wald ist botanischer Ort, Ökosystem, Klimaschützer, Rohstoffressource und Freizeitoase. Aber auch: Raum der Phantasie, der Mythen, Sagen und Märchen. In ihm zeigen sich Feen, verstecken sich die Räuber, hausen Kobolde, treiben Hexen ihr Unwesen, finden Verfemte ihren Unterschlupf. Er ist Refugium für die gestresste Seele und verwunschene Stätte, Idyll und Dschungel.
Vom "Waldkindergarten" bis zur renaturierten Urwald-"Insel" hat der Wald Konjunktur. Lehrpfade, Führungen, Broschüren und Erlebnistage machen ihn vielerorts erfahrbar: als schützenswerten, unsere Landschaft, Kultur und Geschichte prägenden Ort.
Letzte Änderung am: 29.06.2011, 13.19 Uhr