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Die Seite bietet Informationen rund um das Geschehen auf internationalen Bühnen und vor allem jede Menge Rezensionen. Im Gegensatz zu Tageszeitungen erscheinen diese ohne Zeitverzögerung gleich am folgenden Morgen. Zusätzlich gibt es ein Forum, in dem sich die Leser der Seite hitzige Gefechte über Inszenierungen, Kritiker und Schauspieler liefern oder den neuesten Klatsch und Tratsch austauschen. Sehr kontrovers, immer unterhaltsam, findet Julia Haungs.

Das Online Portal artnet versteht sich als internet- Dienst des Kunsthandels. Es wurde 1989 in New York gegründet, die deutsche Ausgabe existiert seit 1998. Nutzer pendeln übergangslos zwischen beiden Seiten. Hier können Galerien ihre Werke anbieten, Sammler die letzten Auktionsergebnisse nachschlagen oder die Preise für einen Künstler vergleichen. Das artnet-Magazin bietet Rezensionen zu aktuellen Ausstellungen an, aber auch Dossiers zu Schwerpunktthemen wie Handel oder Restitution. Simone Reber lässt sich heute durch den weltweiten Kunstmarkt treiben, sie startet in New York und landet in Beirut.

Seit Juni wird der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe als Echtzeitblog im Internet veröffentlicht: die Briefe erscheinen also jeweils an dem Tag, an dem sie geschrieben wurden – nur um 215 Jahre zeitversetzt. Voraussichtliches Ende: April 2020 Nicht nur für Freunde der deutschen Klassik ein Hochgenuß, nein eine Entschleunigungsoase inmitten der schnellebigen Web 2.0-Kommunikation, meint Knut Cordsen.

Für Kultursurfer gehört diese Seite zum Pflichtprogramm: das Kulturmagazin perlentaucher.de. Der Perlentaucher ist ein Klassiker unter den Kulturportalen im Netz, Träger des Grimme-Online-Awards 2003 - der Auszeichnung des Adolf Grimme Instituts für herausragende Internetauftritte - und auch in diesem Surfsommer 2009 noch immer der Lieblingslink von Burkhard Müller-Ulrich.
Letzte Änderung am: 12.08.2009, 14.59 Uhr