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studierte von 1985-1990 an der Musikhochschule Winterthur-Zürich Querflöte und Gesang. Seit 1994 bildete sie sich auf dem Gebiet des Gesangs weiter u.a. bei Phil Companella (New York), Beatrice Mathez (Basel), Lauren Newton (Luzern ), Romeo Alavi Kia (Wien) und Salome Kammer (München); darüber hinaus belegte sie einen Kurs „CAS Singstimme“ an der Hochschule der Künste Bern. Seit 1994/1995 nahm sie an Kompositionsworkshops bei Jürg Wyttenbach und Roland Moser teil und belegte Meisterklassen für Improvisation u.a. bei Fred Frith, Barre Phillips, George Lewis und „New Opera“ bei Joan La Barbara an der Klangkunstbühne Berlin. Seit 1995 intensive Beschäftigung mit elektroakustischer und live-elektronischer Musik. 2001 entwickelte sie als Artist in Residence am Elektronik-Zentrum STEIM Amsterdam ein elektronisch interaktives Instrumentarium – einen Sensorhandschuh, der ihr erlaubt, Stimm-, Klang- und Raumartikulationen gestisch in Echtzeit zu kontrollieren. Ihr Repertoire als Komponistin umfasst elektroakustische und geschriebene Kompositionen, Hörspielmusik, interdisziplinäre Arbeiten, Raumklangprojekte und Stimminszenierungen. Ihr Fokus als Komponistin liegt auf der Suche nach neuen Formen des Klanggedächtnisses; ihr besonderes Interesse im Zusammenspiel von Raum und Musik gilt gleichermaßen der Veränderung des Hörens in ungewohnten Räumen wie der Veränderung des Raumerlebens durch die Musik. Seit 2006 ist Franziska Baumann Dozentin für Improvisation und Stimmperformance an der Hochschule der Künste Bern. 2007/2008 Mitarbeit im BFH-Forschungsprojekt „Klang (ohne) Körper“ mit Fokus auf Gestik und Klang und Verschiebung der Feedback-Kontrollparameter in Interface-Anwendungen. 2009/10 Mitarbeit im BFH-Forschungsprojekt „Gestik als künstlerische Impuls/Gesture-Performance“. Sie erhielt verschiedene Werk- und Förderungsbeiträge, ist Preisträgerin von Junge KomponistInnen Bern (1994) und erhielt 2008 den Anerkennungspreis der Musikkommission des Kantons Bern.
Letzte Änderung am: 13.09.2011, 14.43 Uhr