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wurde 1960 auf der Pazifikinsel Guam geboren, wuchs in Chicago auf und kam 1982 nach Abschluss seiner Studien (Komposition und Dirigieren) dank eines Kompositionspreises nach Deutschland. Von entscheidender Bedeutung für seinen künstlerischen Weg war die elf Jahre währende Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen. Durch den Austausch mit ihm und anderen Komponisten wie Peter Eötvös, Helmut Lachenmann, Martin Smolka und Frank Zappa verhalf Svoboda in den vergangenen zwanzig Jahren mehr als 300 Werken zu ihrer Uraufführung. Erst nach dem Ende seiner Zusammenarbeit mit Stockhausen nahm Mike Svoboda das Komponieren selbst wieder auf. Renommierte Institutionen luden ihn als Artist in Residence ein. Mit scheinbarer Leichtigkeit überwindet er immer wieder die vermeintlichen Differenzen zwischen U- und E-Musik, baut er durch die Anwendung unterschiedlichster Musikstile und durch oftmals unerwartete Verbindungen zwischen Traditionellem und Gegenwärtigem dem Publikum neue Brücken zur Musik. Oft musiziert er mit dem von ihm gegründeten Mike Svoboda Ensemble. Seit 2007 ist Mike Svoboda Professor für Posaune und zeitgenössische Kammermusik an der Hochschule für Musik Basel.
Letzte Änderung am: 23.08.2011, 11.58 Uhr