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geboren 1962 in Salzgitter-Bad, studierte von 1982 bis 1989 an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe Orgel bei Prof. Hans-Joachim Haarbeck sowie Musiktheorie und Komposition zunächst bei Prof. Eugen-Werner Velte und von 1984 bis 1989 bei Prof. Mathias Spahlinger. In enger Zusammenarbeit mit dem Computerstudio der Musikhochschule Karlsruhe sowie dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe entstanden in den Jahren 1990 bis 1996 zahlreiche multimediale und live-elektronische Werke. 1990 war Jörg Mainka Mitbegründer der "Neuen Komponisten Gesellschaft" Karlsruhe. Er komponierte Kammermusik, Werke für Ensemble und für Orchester, Musiktheater und Schauspielmusiken, u.a. für die Staatsoper Stuttgart 1996 und 2004 sowie für die Donaueschinger Musiktage 2000. Im Juli 2004 hatte sein abendfüllendes Musiktheater "Voyeur" im "Forum Neues Musiktheater" der Staatsoper Stuttgart Premiere. In der Edition Zeitgenössische Musik des deutschen Musikrats erschien 2003 bei Wergo eine Porträt-CD des Komponisten. Seine kompositorische Arbeit wurde 1988 mit dem Preis des internationalen Kompositionswettbewerbes "Forum junger Komponisten" des WDR, Köln und einem Stipendium der Akademie Schloß Solitude Stuttgart 1995/96 ausgezeichnet. 2004 erhielt er den Förderpreis Musik im Rahmen des Kunstpreises Berlin.
Pädagogisch wirkt Jörg Mainka seit 1988. Neben einem Lehrauftrag im Fach Musiktheorie am Institut für Musikwissenschaft der Universität Karlsruhe war er ab 1989 an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe zunächst als Lehrbeauftragter, von 1994-99 als Dozent tätig. Zum Wintersemester 1999/2000 wurde Jörg Mainka als Professor für Musiktheorie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin berufen und seit Sommersemester 2008 ist er Prorektor der Hochschule.
Letzte Änderung am: 29.04.2009, 11.14 Uhr