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Oscar Bianchi
1975 in Mailand geboren, erhält Oscar Bianchi im Alter von acht Jahren den ersten Klavierunterricht und studiert später Komposition am Conservatorio G. Verdi di Milano bei Adriano Guarnieri, Sandro Gorli und Umberto Rotondi. Weitere Studien belegt er am selben Konservatorium in den Fächern Chormusik und Chorleitung (Franco Monego) sowie in elektronischer Musik (Riccardo Sinigallia). In Bologna und Modena studiert er elektronische Musik bei Alvise Vidolin.
Seine Ausbildung vertieft er in Meisterkursen und Auslandaufenthalten (Atlantic Center for the Arts, Città di Castello, Darmstädter Ferienkurse, Fondation Royaumont, Stockholm International Composition Course), wo er Persönlichkeiten wie Salvatore Sciarrino, Karlheinz Stockhausen, Brian Ferneyhough, Magnus Lindberg, Bent Sørensen und Tristan Murail kennenlernt. Das Ircam in Paris wählte ihn für den Kurs Komposition und musikalische Informatik 2003-2004 aus.
Gespielt wird seine Musik in zahlreichen italienischen (Mailand, Rom, Venedig, Bologna, Verona, Modena, Brescia) und internationalen Städten (Köln, Darmstadt, Lugano, Paris, Orlando und Stockholm) und an Festivals (ASM/STV, CEMAT, Sonora, Biennale di Porto Ercole, Darmstädter Ferienkurse, Sulle ali del Novecento / Dèdalo ensemble, Nuova Consonanza, Musica e Realtà) sowie in Institutionen und Theatern: Atlantic Certer of the Arts, Arena del Sole di Bologna, Conservatorio G. Verdi di Milano, Conservatorio G.B. Martini di Bologna, Fondazione Arena di Verona, Kulturhuset Stockholm, Società Veneziana dei Concerti, Teatro dell’Accademia Nazionale di Danza von Rom, Università Statale von Bologna. Seine Musik ist ausserdem von renommierten Radio- und Fernsehstationen gesendet worden wie Radio RAI tre, RAI TV, Sveriges radio P2 (Schweden) und RTSI (italienische Schweiz).
Bemerkenswert in seiner Ästhetik ist sein Interesse einerseits für Konfrontationen von klanglicher Dichte, in der sich eine persönliche poetische Ausdrucksweise manifestiert, andererseits im Auftreten einer transfigurierten Lyrik, die oft von der Poetik der Bewegung aufgewühlt wird. Die Beweglichkeit des Klangs, die Grundlage dieser Suche, nützt wahllos die breitesten kompositorischen Möglichkeiten, geliehen aus dem kultivierten, musikalischen Erbe sowie aus überkultivierter Feinfühligkeit.
Letzte Änderung am: 25.01.2008, 13.33 Uhr