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Kirsten Reese
wurde 1968 in Kiel geboren und wuchs im Rheinland, in Hongkong und auf den Philippinen auf. Sie studierte Flöte und elektronische Musik in Berlin (Hochschule der Künste, Technische Universität) und 1992/93 in New York. Als Flötistin trat Kirsten Reese mit Kammerensembles und als Solistin auf, war beteiligt an Film- und Rundfunkaufnahmen und initiierte Uraufführungen von Auftragswerken. Als Autorin schrieb sie Radiosendungen und Features und publizierte in Fachzeitschriften und Lexika. Sie ist Mit-Kuratorin des Festivals Klangwerkstatt in Berlin.
Kirsten Reese komponiert elektroakustische Werke sowie Kompositionen für Instrumente und Elektronik, Klanginstallationen, radiophone Hörstücke, interaktive Netzaudiokunst und Musik für Film. Eine hervorgehobene Rolle spielen bei ihren Arbeiten raum- und wahrnehmungsbezogene sowie performative Aspekte. Verschiedene Projekte erarbeitete sie in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, darunter die Schriftstellerin Katharina Höcker, die Performancekünstlerin Victorine Müller und der Webdesigner Pepe Jürgens. Kirsten Reese erhielt zahlreiche Kompositionsstipendien, u.a. vom Berliner Kultursenat (2000, 2002), der Stiftung Kulturfonds (2001) und der Cité des Arts Paris (2005/2006). Seit 2002 forscht und lehrt sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zu den Themen zeitgenössische Musik, Gender und Internet/Neue Medien. Seit 2005 unterrichtet sie als Lehrbeauftragte an der Universität der Künste Berlin in den Bereichen intermediale Komposition und Landschaftsklangkunst.
Letzte Änderung am: 24.11.2006, 17.01 Uhr