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Adriana Hölszky
Die rumäniendeutsche Komponistin wurde in Bukarest geboren, studierte Komposition bei Stefan Niculescu und Klavier bei Olga Rosca Berdan. 1976 siedelte sie mit ihrer Familie nach Stuttgart über, wo sie ihr Studium fortsetzte: Komposition bei Milko Kelemen, Analyse, elektronische Musik bei Erhard Karkoschka, Kammermusik bei Günter Louegk. Gleichzeitig konzertierte sie als Pianistin des von Antonio Janigro gegründeten Lipatti-Trios. Der 1. Preis im Kompositionswettbewerb Valentino Bucci in Rom 1979 machte sie international bekannt. Es folgten weitere Preise und Stipendien, darunter der Gaudeamus-Preis, der Max-Deutsch-Preis, der Schneider-Schott-Musikpreis und der Villa-Massimo-Rom-Preis. Mit der Uraufführung ihrer ersten Oper Bremer Freiheit bei der ersten Münchener Biennale des Zeitgenössischen Musiktheaters 1988 gelang ihr der internationale Durchbruch. Weitere Musiktheaterwerke folgten. Adriana Hölszkys Kompositionen wurden bei international renommierten Festivals aufgeführt, darunter: Tokyo Summer Festival, Akiyoshidai International Contemporary Music Festival, Gaudeamus Festival, Wien modern, Steirischer Herbst Graz, Donaueschinger Musiktage, ISCM World Music Days. Kompositionsseminare, Portraitkonzerte und Vorträge führten sie u. a. nach Tokyo und Kyoto, Paris, Boston und Helsinki.
Von 1997 bis 2000 war sie Professorin für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, seit 2000 hat sie eine Professur für Komposition am Mozarteum Salzburg inne. Seit 2002 ist Adriana Hölszky Mitglied der Berliner Akademie der Künste; seit 2003 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2003 erhielt sie den Bachpreis der Stadt Hamburg.
Letzte Änderung am: 24.11.2006, 17.01 Uhr