Seite vorlesen:

Alvin Curran
wurde 1938 in Providence, Rhode Island, geboren. Er lernte früh Klavier und Posaune, wuchs auf mit Marschkapellen, synagogalen Gesängen, Jazz und der Tanzkapelle seines Vaters. Komposition studierte er bis 1960 bei Ron Nelson an der Brown University, bis 1963 bei Elliott Carter und Mel Powell an der Yale School of Music, dann bei Carter in Berlin. In dieser Zeit traf er viele europäische, aber auch amerikanische Komponisten und besuchte die Darmstädter Ferienkurse. Von 1966 bis 1971 spielte er im Improvisationsensemble Musica Elettronica Viva in Rom, dort wurde Giacinto Scelsi sein Freund und Mentor. Von 1975 bis 1980 unterrichtete Alvin Curran vokale Improvisation an der Accademia Nazionale d´Arte Drammatica in Rom, von 1991 bis 2006 war er Milhaud Professor für Komposition am Mills College in Oakland, Kalifornien. Zur Zeit lehrt er privat in Rom.
Curran arbeitete mit zahlreichen, sehr unterschiedlichen Künstlern und Gruppen aus verschiedenen Genres und Stilrichtungen zusammen. Seine Kompositionen wurden international aufgeführt, produziert und gesendet. Auszeichnungen und Stipendien erhielt Alvin Curran u.a. durch den DAAD, die Guggenheim Foundation, Ars Electronica, Phonurgia Nova, unter den Kompositionspreisen sind der BMI Award, der Prix Italia und der Leonardo Award for Excellence.
Letzte Änderung am: 24.11.2006, 17.01 Uhr