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geboren 24. Oktober 1929 in Charleston/West Virgina. Von 1947 bis 1950 studierte Crumb am Mason College of Music and Fine Arts in Charleston Klavier und Komposition und danach an der University of Illinois, wo er auch Unterricht auf der Viola nahm. 1953-55 studierte er an der University of Michigan bei Ross Lee Finney, in desen Seminaren Bartók, Strawinsky und die Wiener Schule im Zentrum standen. Gestützt auf ein Fulbright-Stipendium studierte er anschließend noch in Berlin bei Boris Blacher. Danach Lehrtätigkeit (Klavier und Komposition) an der University of Colorado in Boulder und an der University of Pennsylvania. Seit dieser Zeit lebt er in Media bei Philadelphia.
Mit den Madrigals Books I/II (1965) sowie den 11 Echoes of Autumn (1966) wurde seine Musik allmählich allgemeiner bekannt; in Songs, Drones, and Refrains of Death (1968; Pulitzer-Preis) setzte er erstmals elektrisch verstärkte Instrumente ein, was fortan seine Werke prägte: Black Angels für elektrisch verstärktes Streichquartett (1970) wurde zum ersten größeren Breitenerfolg.
Ab 1972 wurde Crumb auch außerhalb Amerikas bekannter; Preise und Auszeichnungen (u. a. Rockefeller 1964, Guggenheim 1967, Unesco 1971, Ford Foundation 1976, Monaco 1989, Aufnahme in das National Institute of Arts and Letters 1975, sechs Ehrenpromotionen, korrespondierendes Mitglied der Akademie der Künste Berlin/West und der International Cultural Society of Korea), aber auch zahlreiche Choreographien nach seinen Werken belegen dies. Zu einem seiner größten Erfolge wurde die UA des Orchesterwerks Star-Child unter Pierre Boulez (New York 1977).
Letzte Änderung am: 24.11.2006, 14.30 Uhr