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Eine zwischen Gesang und Sprechen stehende Art der Textartikulation, deren Rhythmus vielfach exakt, die Tonhöhe oft nur vage notiert ist. Es geht hierbei tatsächlich um ein „Dazwischen“ der musikalisch-gesanglichen und der deklamatorisch-sprechenden
Ausdrucksmöglichkeiten. Arnold Schönbergs Pierrot lunaire (1912) ist eines der ersten Werke, die vom Ausführenden die Technik einer „Sprechmelodie“ verlangt. Der Sprechgesang ist ein Vorläufer der Lautpoesie.
Letzte Änderung am: 25.06.2009, 11.23 Uhr