Sendung vom Montag, 30.1. | 15.05 Uhr | SWR2
Aufnahmen mit Benny Goodman aus den Jahren 1935 bis 1938
Von Bert Noglik

Nachdem Louis Armstrong bereits Ende der 1920er-Jahre mit seiner "Hot Five" und "Hot Seven" Maßstäbe für Jazzcombos gesetzt hatte, gelang es dem Klarinettisten Benny Goodman, in der Swing-Ära – parallel zu seiner Arbeit mit einem großen Orchester – Kleingruppen von jazzhistorischer Bedeutung zu formieren. Im Spiel mit seinem Trio und seinem Quartett entwickelte Benny Goodman einen kammermusikalischen Jazz, der sich durch klangliche Transparenz, Integration und miteinander verschränkende Soli auszeichnete. Indem er für seine Gruppen auch afroamerikanische Musiker engagierte, setzte er sich zugleich für die Aufhebung der Rassenschranken ein.
Letzte Änderung am: 10.01.2012, 10.57 Uhr