Sendung vom Montag, 13.2. | 15.05 Uhr | SWR2
Der norwegische Bassist Arild Andersen im Porträt
Von Thomas Loewner
Wohl kaum ein anderer Bassist hat während der vergangenen gut vier Jahrzehnte den norwegischen Jazz so sehr verkörpert wie Arild Andersen. International bekannt wurde er vor allem durch seine Zusammenarbeit mit dem Saxophonisten Jan Garbarek, in dessen Quartett Andersen von 1967 bis 1973 spielte. Diese Gruppe gehörte zu den wichtigsten Wegbereitern eines neuen norwegischen Jazz-Sounds, der die amerikanische Tradition zwar nicht verleugnete, gleichzeitig aber stark von Rock und vor allem traditioneller norwegischer Musik beeinflusst war. Andersens dunkle, ebenso kraftvoll wie präzise Linien bilden das perfekte Fundament für diese Musik. Bis heute hat er sich unter Europas Top-Bassisten behaupten können, gleichermaßen gefragt bei amerikanischen und europäischen Kollegen und außerdem ein charismatischer Leader eigener Bands.
Arild Andersen:
305 W 18 St/CD: Selected Recordings
Arild Andersen
Arild Andersen:
Mah-Jong/CD: Afric Pepperbird
Arild Andersen
Carla Bley:
Sing Me Softly Of The Blues/CD: Jubilee - The Best Of 30 Years
Karin Krog Quintet
Albert Mangelsdorff:
Outhouse/CD: Triplicity
Albert Mangelsdorff/Arild Andersen/Pierre Favre
Tore Brunborg:
Priner/CD: Aero
Masqualero
Arild Andersen:
Little Song/CD: Re-Enter
Masqualero
Arild Andersen:
Nystev/CD: Sagn
Arild Andersen Group
Arild Andersen:
Kvalins Dans/CD: Arv
Arild Andersen Group
Andersen/Rypdal/Héral/Stockhausen:
Sway/CD: Karta
Markus Stockhausen Quartet
Arild Andersen:
Chorus I/CD: Electra
Arild Andersen Ensemble
Duke Ellington:
Prelude To A Kiss/CD: Live At Bellevile
Arild Andersen Trio
Letzte Änderung am: 14.02.2012, 14.16 Uhr