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Anthony Pateras
Anthony Pateras (artistic director), prepared piano + electronics
Natasha Anderson, contrabass recorder + electronics
Jerome Noetinger, revox b-77
Clayton Thomas, double bass
Will Guthrie, perc + electronics
Öffentliche Generalprobe:
Do, 12.11., 17 Uhr
Baden-Baden, SWR Studio 1, Günter-Eich-Haus
Konzerte:
Fr, 13.11., 20.30 Uhr
Niederstetten, KULT, Tickets: 07932-60032
Sa, 14.11., 20.30 Uhr
Karlsruhe, Jazzclub und Tollhaus, Tickets: Elke.Wiedemann@web.de
So, 15.11., 20 Uhr
Basel, Gare du Nord, ticket-tel.: 0041 61 206 99 96
Muss ein Klavier klingen wie ein Klavier? Mit satten oder sanften Klängen, die durch das Pedal auch noch wohlig ins schier Unendliche gedehnt werden können? Nein, natürlich muss es das nicht. Längstens seit John Cages "Sonatas And Interludes" für präpariertes Klavier (1946-48) wissen wir, dass auch ganz andere, perkussive Klänge mit diesem Tasteninstrument erzeugt werden können. Der australische Pianist Anthony Pateras knüpft an Cage an und geht zugleich weit über ihn hinaus. Denn seine das Instrument extrem dämpfenden Präparierungen machen aus dem Klavier ein Perkussionsinstrument, das überdies mit rasend schnellen Läufen gespielt wird, die sich wie ein sirrendes Flirren mit den Klängen der anderen Instrumente vermischen.

Will Guthrie
Ungewöhnliche Sounds von der elektronisch verstärkten Kontrabassblockflöte Natasha Andersons und von der Elektronik Jerôme Noëtingers, der auf dem alten Revox-Tonband verquer-bizarre Klangfarben zu erzeugen vermag, ergänzen dieses höchst ungewöhnliche Spektrum. Gleichsam geerdet wird es durch das satte Kontrabassspiel von Clayton Thomas und das feinfühlige Schlagzeugspiel von Will Guthrie, zwei weiteren Musikern aus Australien in dieser – mit Ausnahme Noëtingers – rein australischen Gruppe. Pure Klanglust ist bei deren Debüt zu erwarten
Letzte Änderung am: 10.09.2009, 17.40 Uhr
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