Sendung vom Sonntag, 15.1. | 12.05 Uhr | SWR2
Warum Angehörige von Unfallopfern Gedenkstätten am Straßenrand errichten
Von Sabine Lutzmann
Jeder Autofahrer kennt die kleinen Kreuze am Straßenrand. An manchen hängen Fotos oder Briefe, häufig sind sie von Blumen und Grablichtern umgeben – Orte sehr persönlicher Erinnerung. Mehr als 3.000 junge Menschen sterben jährlich bei Verkehrsunfällen in Deutschland. Das Holzkreuz an der Unfallstelle ist spontaner Ausdruck von Verzweiflung und Traurigkeit. Die markierte Todesstelle wird dann oft viele Jahre gepflegt. Ändern sich Trauerrituale durch den plötzlichen Unfalltod, wie einige Theologen und Trauerforscher beobachten? Eltern, Freunde und Geschwister von Unfallopfern erzählen, welche Bedeutung die Gedenkstätte am Straßenrand für sie hat.
Letzte Änderung am: 04.12.2011, 05.57 Uhr