Oder: Bens Liste
Von Michael Lissek

Ein Beamter der Spurensicherung am 30.04.2009 in Regensburg
Am 30. April 2009 wurde der Musikstudent Tennessee Eisenberg von 12 Polizeikugeln vor seiner Regensburger Wohnung getötet. Er soll acht Polizisten mit einem Messer bedroht und zuvor versucht haben, seinen Mitbewohner zu erstechen. "Nothilfe" befand die Staatsanwaltschaft und schloss die Akte rasch. Doch die Familie Eisenberg hat Zweifel. Sie charakterisiert Tennessee als sanft, ruhig, bedacht, ja sogar spirituell und finanzierte aus eigener Tasche ein neues Gutachten des Falls. Sah der Tathergang doch anders aus? Hat die Polizei etwas vertuscht? Befand sich Tennessee Eisenberg während der Tat in einem akuten psychotischen Zustand? Michael Lissek hat mit der Familie, mit Angehörigen und Freunden des Getöteten gesprochen, um herauszufinden, was wirklich am 30. April 2009 und in den Tagen und Wochen zuvor geschah - und wer Tennessee Eisenberg eigentlich war.
Letzte Änderung am: 24.01.2010, 05.08 Uhr
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