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Die Schäferin als Mutterersatz für ein neugeborenes Lamm
Thomas von Mackensen bindet einem Lamm ein "Mäntelchen" um - das abgezogene Fell eines anderen Lamms. Vielleicht hat dieses Lamm Glück, und die Mutter des toten Lamms nimmt es an.
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Die Lämmer der Herde genießen ihre Bewegungsfreiheit, während ihre Mütter links und rechts am Futterband stehen. Zu hören sind Johanna und Maidon, die zuschauen und spekulieren, welches Schaf als nächstes ihr Lamm bekommt.
Lola, Mary und Little Drilling ... sie gehören zu der blökenden Herde, mit der Johanna von Mackensen im Sommer über die Wachholder-Heiden zieht. Über 500 Schafe. Weniger lohnt sich nicht. Johanna ist 40 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Söhne und ein Enkelkind. Alle sind mit dabei, wenn's drauf ankommt. Zum Beispiel bei der Schur, oder dann, wenn die Schafe pünktlich zum Frühlingsanfang ihre Lämmer auf die Welt bringen. Auch Menschen aus dem Dorf kommen in den Stall, zum Helfen und Schauen. Und an manchen Tagen auf der Weide kann sich Johanna vor neugierigen Touristen kaum retten. Warum hat die Schafherde so eine Anziehungskraft? Wie geht das - nur fünf Tage Urlaub im Jahr? Und warum will Johannas Sohn Lukas jetzt doch was mit Schafen machen? Die SWR2 Dschungel-Autorin Maidon Bader ist mit einem romantischen Bild im Kopf aus der Stadt angereist und am Ende: überrascht.
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