Sendung vom Montag, 27.6.2011 | 19.20 Uhr | SWR2
Brian Wilson und die Entstehung von "Pet Sounds"
Von Wolf Eismann
Brian Wilson, der kreative Kopf der Beach Boys, war drogenabhängig und ernährte sich fast ausschließlich von Fastfood. 1983 wog er schließlich 150 kg, und so begann er eine 24-Stunden-Psychotherapie bei Dr. Landy. Der Psychologe diagnostizierte eine manische Schizophrenie, die er mit starken Medikamenten zu behandeln begann. Brian Wilson nutzte die Zeit, um noch einmal auf sein wichtigstes Projekt aus Beach-Boys-Zeiten zurückzublicken: die Entstehung des Albums "Pet Sounds". Es sollte das Gegenstück zu "Sgt. Pepper" von den Beatles werden. Klappernde Löffel, Cola-Dosen und Fahrradklingeln, bellende Hunde, Kirchenorgeln und das Geräusch vorbeifahrender Züge bereicherten den Sound, und Brian Wilson gelang damit 1966 eines der bis heute wichtigsten und einflussreichsten Rockalben. Zwei Jahrzehnte später nun musste Brian Wilson sich eingestehen, dass dieser Dr. Landy immer mehr Einfluss auf ihn gewann ...
anschließend Dschungelmusik
Moderation: Franziska Storz
Letzte Änderung am: 22.05.2011, 03.15 Uhr