Sendung vom Donnerstag, 28.4.2011 | 19.20 Uhr | SWR2
Mit dem Lexikonspiel zum Mitmachen
Moderation: Roland Wagner
Gast im Studio: Die Physikerin Isabelle Steinke
Forscherin, Chirurgin oder Politikerin wollte sie als Kind werden – die Entscheidung fiel schließlich auf die Forschung. Heute promoviert unser Gast Isabelle Steinke in Karlsruhe über Klimaforschung und Atmosphärenphysik. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht so sehr – vor allem, wenn unser Gast es erklärt. Sie ist nämlich auch Wissenschaftsslammerin und hat in Karlsruhe den Vorentscheid im „FameLab“ gewonnen: Bei einem FameLab geht es darum, innerhalb von drei Minuten komplexe naturwissenschaftliche Zusammenhänge möglichst verständlich und unterhaltsam zu erklären. Mit „Germany’s Next Topmodel“ erläuterte Isabelle Steinke ihren Anteil an der Aerosolforschung, die sich mit der Wirkung winziger Teilchen, wie zum Beispiel Vulkanasche, auf unsere Atmosphäre beschäftigt. Wenn sie nicht gerade physikalische Phänomene erklärt, spielt unser Gast Geige, macht Ballett oder arbeitet im delta e.V., einer studentischen Unternehmensberatung.
In der Machete erklärt sie uns nicht nur die Welt der Aerosole, sondern auch was eine Wolkenkammer ist, wie es in einem New Yorker Kindergarten war und warum sie überhaupt bei der Physik gelandet ist.
An jedem letzten Donnerstag im Monat spielt der Dschungel-Moderator mit seinem Studiogast und den Hörern das Lexikonspiel; es geht dabei um ein seltenes und interessant klingendes Fremdwort. Die Hörer sind aufgefordert, sich möglichst fantasievolle, auf jeden Fall aber erfundene Erklärungen für diesen Begriff auszudenken. Dann wird die zutreffende Erklärung aus dem Lexikon unter die erfundenen gemischt, und der Gast muss herausfinden, welche die richtige ist. Rät der Gast richtig, darf er sich eine CD wünschen, täuscht er sich, dann bekommt der Hörer einen Preis, auf dessen Erklärung der Gast hereingefallen ist. Abgesehen vom Spiel steht der Studiogast im Mittelpunkt der Sendung; es geht um seine Arbeit, sein Leben, seine Pläne.
Gesucht wurden Definitionen für das folgende Wort:
Mahal, der
Die korrekte Definition aus dem Lexikon:
Ein Perserteppich minderer bis mittlerer Qualität aus dem Gebiet um Mahallat.
Unser Gewinner Alfred Chlewinski konnte unseren Gast mit seiner Fantasiedefinition hinters Licht führen:
Wort aus der Cajun-Sprache in Louisiana, die aus den Sprachen der Arkadian Indianer und der französischen Einwanderer entstanden ist; bedeutet „mein Haus oder „mein Heim“.
Die weiteren Fantasiedefinitionen unserer Hörer:
Pflanzenknolle aus Nordindien, die sehr begehrt ist bei den Frauen der Maharadschi, da sie die weibliche Schönheit verstärkt.
(Siegfried Schaal)
Umlenkbolzen für Seilzüge in Turmuhrwerken.
(Fritz Köhler)
Kronprinz im südindischen Fürstentum Tag.
(Hans Höpner)
Letzte Änderung am: 26.04.2011, 10.36 Uhr