Sendung vom Montag, 11.4.2011 | 19.20 Uhr | SWR2
Der Kampf asiatischer Opernsänger auf deutschen Bühnen
Von Anja Kempe
Die Sopranistin aus Seoul und der Tenor aus Peking reichen ihre Bewerbungsmappen rüber. In der zentralen Vermittlungsstelle 'Oper' der Bundesagentur für Arbeit in Köln darf die ganze Welt vorsingen, erklärt die Agentin. Schließlich hat Deutschland auch die meisten Opernhäuser. Asiaten sind hochgeschätzte Kandidaten, weil sie, so heißt es, die brillantesten Stimmen haben. Doch nicht alle in der Opernszene sind damit zufrieden, wenn Wagners Siegfried und der halbe Chor Schlitzaugen haben. "Die Optik auf den Bühnen stimmt nicht mehr", klagt man in der Vermittlungsstelle. Und so wird der Markt langsam eng für die Rodolfos und Paminas aus dem Fernen Osten.
anschließend Dschungelmusik
Moderation: Miriam Buse
Letzte Änderung am: 06.03.2011, 03.17 Uhr