Sendung vom Donnerstag, 17.3.2011 | 19.20 Uhr | SWR2
Das Dschungel-Magazin
Moderation: Lennart Seebald
Gast im Studio: Der junge Wissenschaftler und Doktorand Hannes Napierala
Unser Gast wurde 1980 in Filderstadt bei Stuttgart geboren und lebte von seinem sechsten bis zu seinem 13. Lebensjahr in Jeddah in Saudi-Arabien, wo seine Eltern als Lehrer an der Deutschen Schule arbeiteten. Nach dem Abitur und dem Zivildienst im Naturschutzzentrum in Beuron auf der Schwäbischen Alb studierte Hannes Napierala Archäologie und Geographie in Tübingen und München. Seit 2008 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Professor Nicholas J. Conard an der Universität Tübingen. Professor Conards Fachgebiet ist die ältere Urgeschichte; er hat durch seine Ausgrabungen auf der Schwäbischen Alb von sich Reden gemacht, bei denen die ältesten bisher bekannten Skulpturen gefunden wurden. Hannes Napierala befasst sich mit der Geschichte der frühen Haustiere. Für seine Doktorarbeit erforscht er Fundstellen in Syrien – mit Leidenschaft.
Der Beitrag: Vier Jahre 68er Bewegung
Warum man eine Doktorarbeit schreibt
Von Alexander Stein
Eine erfolgreiche Promotion ist kein Spaziergang: auf die meisten Doktoranden wartet ein langer, oft entbehrungsreicher Weg. Trotzdem werden in Deutschland jährlich rund 25.000 Doktorarbeiten fertiggestellt. Für Manche zählt der schmucke Titel, Andere wollen wirklich forschen. Aber alle brauchen Zeit, Motivation und vor allem ein gutes Durchhaltevermögen. Wir stellen zwei Doktoranden aus Bonn vor.
Das Gedicht: Ohne Titel
Von Sandra Trojan
Sandra Trojan wurde 1980 im westfälischen Winterberg geboren und hat unter anderem am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studiert. Heute arbeitet sie als freie Autorin, außerdem ist sie als Übersetzerin und Lektorin tätig. 2009 erschien ihr Lyrik-Debüt „Um uns arm zu machen“. Sandra Trojan lebt und arbeitet in Leipzig.
Das Kurzhörspiel: Gwendolin
Folge 6: Hamster
Von Christian Berner
Es war einmal eine nette Familie, die wohnte in einem hübschen Häuschen am Rande einer Kleinstadt. Zu dieser Familie gehörte auch ein kleines Mädchen mit Sommersprossen auf der Stupsnase: Gwendolin!
Diesmal geht Gwendolin brav zur Kirche und verkündet ihre ganz persönlichen Lebensweisheiten – direkt von der Kanzel.
Letzte Änderung am: 06.02.2011, 03.18 Uhr