Sendung vom Donnerstag, 15.7.2010 | 19.20 Uhr | SWR2
Das Dschungel-Magazin
Gast im Studio: Die Comic-Zeichnerin Kati Rickenbach
Moderation: Franziska Storz
Redaktion: Ralf Kröner
Kati Rickenbach wurde 1980 in Basel geboren und studierte nach dem Abitur – Matura heißt es in der Schweiz – Illustration. Seit November 2005 arbeitet sie als selbständige Illustratorin und Comiczeichnerin in Zürich. Im Jahr 2007 kam ihre erste große Comic-Geschichte bei der Edition Moderne heraus: „Filmriss“, und seit 2 Jahren ist sie Mitherausgeberin der renommierten Comic-Zeitschrift Strapazin. Unermüdlich arbeitet Kati Rickenbach an Skizzen und Illustrationen, schreibt und zeichnet kleinere Geschichten und Tagebuchaufzeichnungen. Sie macht Einzelausstellungen und war in diesem Jahr auch noch Jury-Mitglied beim Comic-Wettbewerb Fumetto in Luzern. Und ganz nebenbei arbeitet sie an ihrer zweiten großen Geschichte. Um was es da geht, wird sie uns hoffentlich erzählen.
"GUS" von Christophe Blain
Comic-Besprechung von Christian Gasser
Ob mit Piraten oder Cowboys, Matrosen oder Monstern – der französische Comic-Autor Christophe Blain schlägt die Leserinnen und Leser dank seiner Fabulierlust und seiner lebendigen Zeichnungen in seinen Bann. Blain bürstet die klassischen Genres aber auch gründlich gegen den Strich und hat sich damit als einer der erfolgreichsten und unterhaltsamsten Comic-Autoren Frankreichs durchgesetzt.
Soeben ist "Schöner Bandit" erschienen, der zweite Band von Blains Westernserie "Gus" – ein Western voller Humor und Anachronismen, Banküberfällen und grossen Gefühlen, Sex und Schießereien. Und doch ist "Gus" keine Parodie, sondern ein schmissiges, erwachsenes Abenteuer.
Das Hörspiel
Die besten Filme aller Zeiten – zum Raten, Folge 10
Filmquiz von Robert Weber
Reichen anderthalb Minuten, um die großen Leinwandthriller und Actionfilme so zusammenzufassen, dass klar wird, um welche Filme es sich handelt? Robert Weber schafft die Nacherzählung einer sechsteiligen Heldensage in einer Minute 35 Sekunden, ein Actionklassiker ersteht in 1‘12“ vor dem geistigen Auge und für die drei Folgen eines Horrorfilms braucht er schlappe 2‘21‘‘ – so kurzweilig kann Kino sein!
Das Gedicht
Kuh beim Fressen
Von Bertold Brecht
Dieses schöne Brecht-Gedicht steht auf der Homepage: Bilder zu Gedichten zeichnen. Wir sind gespannt, ob Kati Rickenbach gleich eine Idee haben wird, was sie zu diesem Gedicht zeichnen könnte.
Letzte Änderung am: 14.07.2010, 11.22 Uhr