Ein Billig-Krabbler soll bei Katastrophen helfen.
aus der Sendung vom Samstag, 24.12.2011 | 10.05 Uhr | SWR2
Beitrag von Ralf Krauter
Unter manchem Weihnachtsbaum wird heute vermutlich ein Spielzeugroboter liegen, der glitzert, piept und blinkt und der sich ähnlich bewegt wie ein Mensch. Im Vergleich dazu ist jenes Teil von dem gleich die Rede sein wird ausgesprochen unscheinbar. Dafür aber könnte es in Zukunft ausgesprochen nützlich werden z. B. bei Katastropheneinsätzen wie in Fukushima um die Lage zu erkunden oder nach schweren Erdbeben um nach Überlebenden zu suchen. Denn dieses High-Tech-Teil hat zwei herausragende Eigenschaften. Es kann sich auch in unwegsamem Gelände sicher fortbewegen und es ist vergleichsweise sehr billig herzustellen. Es wird nämlich ganz einfach ausgedruckt. Natürlich nicht mit Tinte auf Papier, sondern mit einem sogenannten 3-D-Drucker, wie er heute schon in vielen Produktionsprozessen eingesetzt wird. Ralf Krauter hat sich den Prototypen vorführen lassen.
Letzte Änderung am: 22.12.2011, 16.49 Uhr