Wie sich die Wahrnehmung von Sprache verbessern lässt.
aus der Sendung vom Samstag, 24.12.2011 | 10.05 Uhr | SWR2
Beitrag von Ulrike Till
Wenn die Familie unterm Weihnachtsbaum zum gemeinsamen Singen anhebt, dann mag mancher sensible Senior seine Schwerhörigkeit ausnahmsweise mal als Gnade empfinden.
Aber im Alltag ist Schwerhörigkeit doch ein erhebliches Handicap und sie greift immer mehr um sich. In Deutschland hat inzwischen schon jeder fünfte ein mehr oder minder eingeschränktes Hörvermögen. An der Universität Tübingen haben Ärzte nun aber eine Methode entwickelt, mit der sich zumindest das Sprachverständnis bei mittlerer Schwerhörigkeit deutlich verbessern lässt. Nach der Devise: Hör-Training statt Hör-Gerät. Und dabei werden nicht nur die Sinneszellen in den Ohren aktiviert, sondern auch jene Bereiche des Gehirns, die für das akustische Verstehen von Sprache zuständig sind. Ulrike Till stellt den neuen Therapieansatz vor:
Letzte Änderung am: 22.12.2011, 16.49 Uhr