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SWR2 Campus Riskante Tumortherapie

Manche Medikamente fördern offenbar Metastasen.

aus der Sendung vom Samstag, 21.1. | 10.05 Uhr | SWR2

Beitrag von Klaus Herbst

Ab einer gewissen Größe können Krebsgeschwulste nur wachsen, wenn sie eine eigene Blutzufuhr entwickeln. Deshalb versuchen Krebsforscher seit langem, die Neubildung von Blutgefäßen medikamentös zu blockieren und das scheint in vielen Fällen auch tatsächlich zu helfen. Die Tumore schrumpfen dann wieder. Aber diese einleuchtende Strategie birgt offenbar auch Gefahren. In Versuchen an Mäusen haben amerikanische Forscher gezielt sogenannte Perizyten attackiert. Das sind Zellen, die die Blutgefäße bedecken und deren Wachstum fördern. Auch das schien zunächst erfolgreich zu sein, die Tumore verkleinerten sich um gut 30 Prozent. Dann aber zeigte sich die Kehrseite der Medaille. Klaus Herbst hat sich die Befunde schildern lassen.

Letzte Änderung am: 20.01.2012, 10.21 Uhr