Punktuelle Hitze kann Magnet-Bits umpolen.
aus der Sendung vom Samstag, 11.2. | 10.05 Uhr | SWR2
Beitrag von Klaus Herbst
Bis weit in die 1990er Jahre hatten Computerfestplatten eine Speicherkapazität von maximal einigen hundert Megabyte. Damit käme man heute z. B. als Hobbyfotograf nicht mehr weit. Denn ein einziges Bild einer hochauflösenden Kamera beansprucht etwa 25 Megabyte. D. h. mit einigen Dutzend Bildern wäre eine solche alte Harddisk bereits randvoll. Dann haben Peter Grünberg und sein französischer Kollege Albert Fert 1988 unabhängig voneinander den sogenannten Riesenmagnetowiderstandseffekt entdeckt. Und damit ist es binnen eines Jahrzehntes möglich geworden, die Speicherkapazität von Festplatten auf mehr als das Tausendfache zu steigern. Dafür bekamen die beiden 2007 den Nobelpreis in Physik. Und nun melden Forscher einen weiteren Durchbruch. Wieder eine Steigerung um den Faktor Tausend. Allerdings nicht bei der Speicherkapazität, sondern bei der Geschwindigkeit, mit der sich Daten auf Festplatten schreiben lassen. Klaus Herbst hat nachgefragt.
Letzte Änderung am: 10.02.2012, 10.50 Uhr