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Heute vertiefen wir den Umgang mit den Preisen weiter. Und da wir Preisangaben auch in Lokalen benötigen, lernen wir gleich, wie wir die Bedienung in einer Gaststätte rufen.
Jürgen Hoeren (H): Nimen hao. Ich habe, wie Sie vorgeschlagen hatten, Gu laoshi, Preise, die mir beim Einkaufen begegneten, auf Chinesisch ausgesprochen. Dabei merkte ich, dass wir ja nur bis zu den Mao gekommen waren, das Bier, pijiu, 5,30 wu kuai san mao kosten ließen. Was hieße dann 5,35?
Mu Gu (G): Wu kuai san mao wu fen. Was man aber selten so hört. In so einer zusammengesetzten Preisangabe wird meistens die letzte Einheit, in diesem Fall also Fen , nicht mehr genannt. Man sagt also in der Regel: Wu kuai san mao wu.
Wolfgang Baus (B): Dabei müssen wir aufpassen, dass wir den chinesischen Verkäufer nicht falsch verstehen. Wenn er uns z. B. als Preis nennt si kuai liu, dann sind das eben nicht 4,06, sondern ?
H: 4,60?
G: Dui. Und qi kuai wu wäre?
H: 7,50.
G: Ba kuai jiu mao wu?
H: 8,95.
B: Und 10,20 hieße?
H: Shi kuai er.
G: Hen hao/ sehr gut! Nun fragen Sie noch einmal nach dem Preis für eine Flasche Maotai!
H: Yi ping Maotaijiu duoshao qian?
G: Dui. Und wenn die Bedienung Ihnen antwortet: Babai liushi kuai...
H: Dann wären das... 860 Yuan?
G: Dui.
H: Wenn ich nun die Bedienung rufen wollte, um mich nach etwas zu erkundigen, wie würde ich da sagen?
B: Da haben Sie drei Möglichkeiten. Wer als Bedienung arbeitet, ist ein
G: fuwuyuan
B: wörtlich ein zum Dienen Angestellter/yuan. Ober wie Kellnerin sind von Beruf fuwuyuan. Sie rufen nach der Bedienung also mit "fuwuyuan" oder speziell nach dem Ober, mit "xiansheng", nach der Kellnerin mit "xiaojie"
H: So viel für heute. Zai jian!
Letzte Änderung am: 17.09.2007, 13.47 Uhr